benötigt werden:
eine ofenfeste Auflaufform
Nudelplatten egal welcher Farbe
für die Füllung:
Tomatensoße
zwei 400g Dosen Tomatenstücke
Öl,
Zwiebeln
Basilikum und Oregano
Tomatenmark,
Zucker, Salz, Pfeffer, evtl Chilli
Bechamelsoße
75 g Mehl
75g Butter
3/4-1 l Milch (evtl Teile mit Sahne ersetzen)
Salz, Pfeffer, Muskat
Käse, am liebsten Mozzarella
alle möglichen Gemüse, die man halt gern mag, allerdings vll lieber zurückhaltend im Geschmack und relativ “italienisch”, wenn mans “originalgetreu” halten will,
ich nehme gefrorene Erbsen, ein bisschen Zucchini, etwas Paprika, um möglichst viel Geschmack von den Soßen auch noch zu haben, aber das ist – Geschmackssache.
Pilze
Thema Tofu: klar, kann auch rein. Mir persönlich schmeckts nicht.
die Zubereitung
die Tomatensoße:
Den Boden eines Topfes mit Öl füllen, dann, je nach Zwiebelliebhaberei die kleingeschnittenen Zwiebeln reingeben, sollten mit Öl umgeben sein und diese dann so lange Erhitzen, bis sie glasig sind -> auf keinen Fall braun werden lassen, dann schmecken sie anders. Es ist wichtig, dass sie auch wirklich glasig sind, damit sie nicht mehr nach roher Zwiebel schmecken. Sodann die Tomaten dazugeben, einen etwa halb-Walnussgroßen Klecks Tomatenmark dazu, immer schön umrühren und weiter heiß halten.
Die Gewürze dazu, etwa nen Esslöffel voll von Basilikum, etwas weniger Oregano (einfach abschmecken und gucken), Salz und Pfeffer ebenfalls abschmecken. Die Soße kann weiter köcheln, für scharf-liebhaber kann etwas Chili dazu (dann wäre das bisher als al-arabiata servierbar). Je länger die Soße ziehen kann, desto leckerer, also ich empfehle mindestens ne Std (nach 10min kann man die Hitze dann komplett ausmachen), dh lässt sich gut am Vortag, oder am Morgen vorbereiten.
Die Pilze:
sind bei mir ein extra Punkt, da sie einfach soo lecker sind – entweder Gummichampignons aus dem Glas nehmen und direkt so essen, oder frische Pilze holen (viel!!) und mit etwas Öl und leckeren Gewürzen in der Pfanne anbraten, bis sie kleingeschrumpft sind, und lecker duften… für Fleischesser sind die Pilze oft der wesentliche “Ersatz” bezüglich des fehlenden Fleisches, da sie sehr aromatisch sind. (Und man staunt, was da frische Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge etc alles für Geschmäcker entfalten)
die Form füllen:
ob man mit einer Lage Soße oder Nudeln beginnt, ist Geschmackssache. Wichtig ist – die Nudeln, da nicht vorgekocht, müssen immer mit möglichst viel Flüssigkeit/Feuchte umgeben sein, damit sie nachher auch durch sind.
Also nun beginnt das Abwechselnde schichten von Nudeln (bitte keine Doppellagen), Tomatensoße, evtl schon Béchamelsoße (dazu gleich mehr), das Gemüse und der Käse (auch eine gute Quelle für Feuchtigkeit, zumindest Mozza!).
die Bechamelsoße:
Aus Butter und Mehle eine Mehlschwitze herstellen -> beides in einen Topf, bei schwacher Hitze, mit Schneebesen verquirlen, sollte eine cremige, gleichmäßige Masse sein. Nach und nach Milch/Sahne einrühren, weiterhin warm halten, sollte nicht anbrennen. Die Gewürze hinzugeben (kann keine Mengen nennen, einfach abschmecken und das Gefühl walten lassen), noch etwas köcheln lassen -> die Soße soll cremig werden, also andicken.. kann evtl ein bisschen dauern.
Die Soße kann natürlich auch zwischen die Schichten ausgebracht werden, aber auf jeden Fall muss sie ganz oben drauf, dafür also noch etwas Platz lassen
Die Form sollte komplett damit zugedeckt sein, sodass keine Nudeln oder Gemüse mehr heraussehen, weil die sonst anbrennen/austrocknen.
Im Ofen:
Nun das Werk etwa 30min bei 190° in den Ofen schieben.
Sollte die Oberfläche zu braun werden -> mit Alufolie abdecken, angebrannt schmeckts nicht, das wäre schade!
Je nach Ofen dauerts etwas länger, wenn beim Schneiden die Nudeln noch zu fest sind, dann halt nochmal zurück ins Rohr damit.
Bilder folgen!